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Erster Versuch

Warum habe ich mir einen Blog zugelegt? Habe ich der Welt etwas wichtiges zu sagen? Eigentlich nicht. Lese ich selbst Blogs? Hab ich noch nie. Aber ich schreibe gern, aber recht schlecht und vor allem undiszipliniert und unregelmäßig. Auch hier und jetzt, bei dem Erstellen meines ersten Eintrages frage ich mich, wie viele wohl noch dazu kommen mögen. Naja, zunächst stelle ich mich einmal vor: Mein Name ist Patrick Tewes. Ich bin 1982 in Oldenburg in Niedersachen als erster Sohn meines deutschen Vaters und meiner polnischen Mutter geboren worden. Mittlerweile ist noch Bruder von mir zu unserer Familie hinzugestoßen, er heißt Oliver und er ist einer der großartigsten Menschen, die ich kenne. Aber, das ist MEIN Blog, soll er sich doch einen eigenen machen.

Ich studiere (zumindest im Prinzip, ich habe eine recht lange Unterbrechung machen müssen, vielleicht dazu später einmal mehr) in Münster Germanistik und Geschichte auf Gymnasial und Gesamtschullehramt, und bin Überzeugungstäter.

Um von vornherein vielleicht auftauchende Fragen hinsichtlich meines Nicknames zu beantworten: Nein, dass ist nicht mein Spitzname (ich habe keinen, der bisher beste Vorschlag, Padde, wird von mir noch schroff zurückgewiesen) . Er stammt aus einem sehr guten Buch eines sehr guten (und deutlich zu unbekannten) Autors. "Solaris" von Stanislaw Lem. Dort wird ein Fechner erwähnt, ganz am Rande und völlig ohne Bedeutung (wenn sich dass überhaupt sagen lässt). Mir gefiel der Name vom Klang her, (er wird auch in der fantastischen Erstverfilmung des Stoffes erwähnt, Regisseur war Andrej Tarkowski) und wie immer wenn es um Zitate und ähnliches geht, habe ich die Schreibweise unabsichtlich verschusselt. Ich benutze dieses "Pseudonym" ausschließlich im Internet, für Foren, mittlerweile E-Mail etc. weil es beim Googeln ausschließlich eine einsame "Strandmatrazen"- Seite auswirft, mit der ich mich nie näher befasst habe. Ausserdem gefällt mir der Klang immer noch recht gut, ich muss keine kryptische Zahl anhängen und ich empfinde ihn als angenehm Assoziationsfrei. Naja, eigentlich will ich in diesem Blog nur ein wenig meinen Tag zusammen fassen. Alles ziemlich unspektakulär und ziemlich langweilig. Heute ist Dienstag, also, der grosse Gilmore- Girls Abend, der deutlich langweiliger ist als früher, weil

a. Die Folgen lange nicht so gut sind wie früher

b. Gilmore- Girls gucken ohne Oliver deutlich öder ist als mit.

Irgendwie plappern die Loreleis nur noch unzusammenhängend und vor allem unglaublich lieblos und unpointiert vor sich her. Irgendwie hat man das Gefühl, als wenn die beiden sich privat genauso nerven würden, wie sie den Zuschauer nerven. Lichtblicke waren da nur Rory´s Vater der gerade zu unverhofftem Reichtum gelangt ist und sie daran beteiligen will ("Wenn du willst, kann ich dir soviel Geld geben, dass du damit jemanden damit zerstören kannst! Willst du jemand mit Geld vernichten? Oder ich kauf dir ein Schloss! Oder einen Rolls Royce! Oder eine Brauerei! Du kannst dann dein eigenes Bier brauen!". Der neue Hund, der eigentlich nur ein unerträglicher Running Gag auf einen eigentlich relativ unpeinlichen US- Songschreiber der 50er und 60er Jahre ist, eine plötzlich aufgetauchte Tochter, der plötzlich reiche Ex, puhh immer mehr wird die Serie, die mal unschlagbar war für ihren Humor und unzähligen intelligenten Anspielungen zu einer dekadenten (eins meiner Liebligsworte diese Woche, vielleicht sogar den ganzen Monat) Soap. Naja, nächste Woche bin ich bestimmt wieder dabei. Heute hab ich eine Bekannte von mir Angerufen, Jana, die momentan im Krankenhaus liegt. Da haben wir uns auch kennengelernt. Es war ein nettes Gespräch auch wenn ich das unbestimmte Gefühl habe, daß mal wieder ich viel zu viel geredet habe. Hoffentlich hat sie dass nicht zu sehr angestrengt. Falls dies von meinen Freunden mal gelesen werden sollte, die wissen, wie faul ich bin, wenn es ums anrufen geht sei gesagt, dass ich mittlerweile am eigenen Leib erfahren habe, wie es ist, wenn man den ganzen Tag alleine im Krankenhaus liegt. Da muss ich mir zur Abwechslung mal nicht in den Arsch treten, wenn es darum geht, jemanden anzurufen. Die Anrufe und Besuche meiner Freunde haben mir selbst im jetzt vergehenden Jahr sehr, sehr viel bedeutet und mich im wahrsten Sinne des Wortes über Wasser gehalten. Hier noch mal ein ausdrückliches Danke an Bogdan, Brian, Christoph, Daniela, Jan, Jana, Jule, Katrin, Manuela, Mareike, Martin, Sylvia und Tamoor. Ich denke an euch.

Jetzt bin ich etwas müde geworden. Mal sehen, ob Morgen etwas hinzu kommt.

7.11.06 22:41
 


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